Machen Sie das Internet mit Biomasse grüner

Kiowatt-Anlage

Das Internet ist so weit verbreitet, dass sich viele von uns nur schwer vorstellen können, was zur Verwirklichung dieser digitalen Welt erforderlich ist, einschließlich der Anzahl der Server und der für ihren Betrieb erforderlichen. Die meisten Rechenzentren weltweit stark auf fossile Brennstoffe angewiesen um den Strom und die Kühlung zu erzeugen, die für den Betrieb der notwendigen Geräte erforderlich sind, was manche als "dunkle Seite" des Internets bezeichnen. Die Statistik ist in dieser Hinsicht beredt: Eine einzelne Suche erzeugt 20 mg CO2, eine E-Mail zwischen 0,3 und 4 g. Deshalb Die 192 Milliarden E-Mails, die wir jährlich versenden, entsprechen einer Stellfläche von 3,1 Millionen Autos pro Jahr. Schätzungen zufolge verbraucht das Internet weltweit rund 1037 TWh Strom, was der Produktion von Dutzenden von Kernkraftwerken weltweit entspricht. Dies stellt schließlich dar 609 Millionen Tonnen TreibhausgasemissionenDies entspricht den Emissionen aller zivilen Flüge für ein Jahr.

In diesem Zusammenhang Bioenergie hat viel zu bieten, entweder durch die Bereitstellung von Strom oder Heiz- und Kühllösungen. Ein gutes Beispiel für solche Synergien ist Luxemburg in der Nähe der Stadt Bissen, in der das Werk in Kiowatt betrieben wird.

Kiowatt erzeugt mit Holz Strom, heizt und kühlt. Das 2011 gestartete Projekt wurde von einem luxemburgischen Energieanbieter und einem belgischen Unternehmen der Holz- und Bioenergieindustrie in einem Joint Venture durchgeführt, um alle Vorteile der Bioenergie zu nutzen.

In der Kiowatt-Anlage beginnt alles mit ein 17 MW Kessel Gebrauch von lokalen Holzabfällen, die vorher nicht verwendet wurden. Der Kessel ist Ausgestattet mit einer Turbine zur Erzeugung von Wärme und Energie. Der erzeugte Strom von rund 21 GWh wird direkt ins Netz eingespeist. Die Wärme, die mit 93 GWh die größte Energieerzeugung darstellt, wird in drei Hauptanwendungen genutzt: Trocknung von Holz für die Herstellung von Holzpellets, Speisung der Fernwärme des Industrieparks rund um die Anlage und schließlich zwei DataCenter-Kühlschränke Befindet sich im Polygon, das eine erneuerbare Kühlquelle darstellt.

Diese Synergie war 2013 die erste ihrer Art in Europa. Heute bietet Kiowatt 15 Vollzeitjobs auf dem Gelände und trägt ganz erheblich zu den Zielen der erneuerbaren Energien in Luxemburg bei. Expertenschätzungen zufolge 350.000 Tonnen CO2 werden dank des Projekts nicht ausgestoßen, was zu einer direkten Reduzierung der THG-Emissionsziele des Landes um fast 15% beiträgt!

weitere Informationen: http://www.europeanbioenergyday.eu/making-the-internet-a-greener-place/

http://www.kiowatt.lu/en